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Heringssaison auf Rügen und in MV

Kutter

In diesen Tagen zieht der Hering oder auch „Grüner Hering“ genannt, wieder durch die Ostsee, Bodden- und Brackgewässer und wird nicht nur von den Fischern gefangen. weiter

Kreideküste und Königsstuhl

koenigsstuhl

Wenn es eine Stelle Rügens gibt die den Menschen vor Erhabenheit der Natur verstummen lässt, so ist es die Kreideküste Stubbenkammers. weiter

Heringssaison auf Rügen und in MV

Es gab kein anderen Fisch der in der Geschichte eine so große Bedeutung in wirtschaftlicher aber auch politischer Hinsicht gehabt hat. Er bewarte die Menschen im Mittelalter vor Hungersnöten und führte die Hanse zu ihrem Aufstieg. Die Haltbarkeit der Fische konnte man durch das salzen verlängern und somit auf lange Seereisen mitnehmen ohne das sie verdarben. Somit wurde er zum wichtigsten Exportmittel des Mittelalters und half mit, neue Kontinente zu entdecken und Handelswege zu erschließen.

In diesen Tagen zieht der Hering oder auch „Grüner Hering“ genannt, wieder durch die Ostsee, Bodden- und Brackgewässer und wird nicht nur von den Fischern gefangen. Rundum die Insel Rügen, den Darss, Usedom uns Stralsund gehen zahlreiche Hobbyangler mit Eimer, Angel und Paternoster (einen Vorfach mit mehreren Kunstködern und Haken) auf die Jagd nach dem im Schwarm auftretende Fisch der wie ein Silberregen durch das Wasser sieht.

Die bekannteste und auch wohlschmeckendste Zubereitungsart des Herings ist der Bismarckhering. Seien Name erhielt er von Fürst Otto von Bismarck, der den Hering so am liebsten mochte. Er wird in einer Marinade aus Essig, Öl, Zwiebeln, Lorbeer und Senfkörnern eingelegt. Außer dem saurem Bismarckschen Hering kennt man noch den Bückling (geräucherter grüner Hering), den Matjes (Hering in Salzlake) und den Salzhering der im Gegensatz zum Matjes einen Salzgehalt von über 20% aufweist.